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ÜBER UNS

Der Agrarpolitischer Dialog Brasilien-Deutschland (APD) ist ein bilaterales Kooperationsinstrument für den technischen, politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Austausch von Erfahrungen, Perspektiven und Politiken im Kontext der Transformation hin zu Resilienz und Nachhaltigkeit des Agrar- und Ernährungssystems. 

Die Initiative zielt darauf ab, zur Verbesserung der politischen, wirtschaftlichen und institutionellen Rahmenbedingungen für die Entwicklung eines nachhaltigen und ressourceneffizienten Agrar- und Ernährungssektors in Brasilien und in Deutschland beizutragen. Sowohl Brasilien als auch Deutschland verfügen über vielfältige und starke Agrarsektoren, die in globale Wertschöpfungsketten integriert sind und über ein hohes Maß an wissenschaftlicher Expertise verfügen.

Die relevanten Akteure in beiden Ländern sind daran interessiert, einen offenen und sachlichen Dialog zu intensivieren, da die Herausforderungen in den Bereichen Wissenschaft, Nachhaltigkeit und Klimawandel im Agrarsektor zunehmend global sind. Fortschritte in diesen Bereichen können nur durch Zusammenarbeit, solides Vertrauen und gegenseitiges Verständnis erzielt werden. 

Politische Grundlage des APD ist ein Memorandum of Understanding zwischen dem brasilianischen Ministerium für Landwirtschaft und Viehzucht (MAPA), dem Ministerium für Agrarentwicklung und Bäuerliche Familienbetriebe (MDA) und dem deutschen Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH).

Die erste Phase des Dialogs begann im April 2021 und endete im Juni 2024. Die zweite Phase begann im Juli 2024 und soll bis Juni 2027 laufen.

Der APD ist eine vielseitige Plattform für den Austausch zwischen Schlüsselakteuren und Führungspersönlichkeiten aus Regierung, Agrar- und Ernährungswirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft in Brasilien und Deutschland.

Seine Aktivitäten konzentrieren sich auf die 4 folgenden Handlungsfelder:

  • Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und der Handelsbeziehungen
  • Recht auf Nahrung, Bäuerliche Familienbetriebe und nachhaltige Ernährungssysteme
  • Bioökonomie, Ökolandbau und Innovation
  • Entwaldungsfreie Lieferketten und Rückverfolgbarkeitssysteme

Team


Alexander Borges Rose

Sozialwissenschaftler, Betriebswirt und Master in nachhaltiger Entwicklung; verfügt über 25 Jahre Erfahrung in der internationalen Zusammenarbeit zwischen Brasilien und Deutschland. In diesem Zusammenhang war er in den Bereichen Wertschöpfungsketten, Landwirtschaft, Zusammenarbeit mit dem Privatsektor, Beratung zu Agrar- und Umweltpolitik, Bezahlung für Umweltdienstleistungen, Bioökonomie, Ernährungssicherheit und wirtschaftliche Entwicklung tätig. Er hat für die UN, die GIZ, The Nature Conservancy (TNC), das Auswärtige Amt und die Privatwirtschaft gearbeitet.


Dr. Carlos Alberto dos Santos

Wirtschaftswissenschaftler, promovierte an der Freien Universität Berlin, er verfügt über mehr als 25 Jahre Berufserfahrung, Dozent für Aufbaustudiengänge, Berater, Autor und Redner in Brasilien und mehreren Ländern. Er war Nationaler Direktor des KMU-Förderinstituts „SEBRAE“ er ist Gründer und inhaber des Beratungsunternehmens „COSINERGIA Finanças & Empreendedorismo“.


Gleice Mere

Diplom-Journalistin, studierte Fotodesign und Fotografie in Deutschland. Seit rund 20 Jahren ist sie Beraterin für Kommunikation, unter anderem verantwortlich für Publikationen und interkulturelle Projekte. In Brasilien arbeitete sie in Umwelt- und Entwicklungsprojekten im Amazonasgebiet sowie in der Pressestelle des Planungsministeriums und bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, GIZ.


Ralph Hammer

Koordinator Wissenschaft

ralph.hammer@apd-brasil.de

Agraringenieur an der Technischen Universität München-Weihenstephan, mit  Masterabschluss in crop-modelling an der Landwirtschaftlichen Hochschule Esalq/Universität São Paulo. Seit 20 Jahren in der brasilianischen Landwirtschaft tätig, vor allem in der agrarmeteorologischen und – klimatischen Überwachung. Verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Privatwirtschaft, hauptsächlich in Projekten zur Klimaresilienz in der Landwirtschaft.