Zahlungen für Umweltleistungen in Deutschland
Dieser Artikel von Silvio Andrae beschreibt und analysiert die politischen und wissenschaftlichen Diskussionen über das Instrument der „Bezahlung von Umweltdienstleistungen“ (Payments for Environmental Services – PES), die im Rahmen des Agrarpolitischen Dialogs Brasilien Deutschland – APD geführt werden.
Der Autor stellt das Konzept aus ökonomischer Perspektive vor und diskutiert es anhand praktischer Beispiele seiner Umsetzung u.a. im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP). Darüber hinaus werden die Herausforderungen bei der Definition von Zielen, der Messung von Ergebnissen und den partizipativen Ansätzen lokaler PES-Projekte vorgestellt. Die Schlussfolgerungen des Autors sind ein wichtiger Ausgangspunkt für die zukünftige Debatte.
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Die Europäische Union (EU) hat sich im Juni 2021 verständigt, um für die neue Phase der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) von 2023 bis 2027 neue Akzente zu setzen. Neue Management- und Monitoring-Formate sollen Fokus, Kohärenz und Zielgenauigkeit der agrarpolitischen Interventionen der EU verbessern.
In den letzten Jahren wurden in Brasilien zahlreiche Akteure aus Regierung, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Privatwirtschaft in die Debatte um die “Nationalen Politik der Zahlung für Umweltleistungen“ (PES) einbezogen. Die Autoren vom Institut für Umweltforschung zu Amazonien (IPAM) und der
Sojabohnen gehören zu den wichtigsten Eiweißquellen in der Tierernährung, besonders für Schweine und Geflügel. Die Erzeugung von Soja ist allerdings oft mit einem negativen Image verbunden und wird in Verbindung gebracht mit Entwaldung und dem Verlust an biologischer Vielfalt.